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Auf unserer 6 wöchigen Honeymoon Tour durch Skandinavien bis zum Nordkapp im Sommer 2018 reifte die Idee einfach mal ein Jahr auf Reisen zu gehen... in diesem Blog könnt ihr die Reise verfolgen, aber auch unsere Idee dahinter vielleicht nachvollziehen...

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Durch den „wilden“ Balkan nach Kroatien 🇭🇷

Hallo liebe Leser/innen,

nachdem wir Griechenland leider den Rücken gekehrt haben, ging es weiter nach Albanien. Im Konvoi mit Jens und seinem „Bus Willis“ sind wir über die Nebenstrecken gefahren, der Straßenzustand hat sich ganz schön verschlechtert. Irgendwie kam uns alles wilder und unorganisierter vor wie in unserem geliebten Griechenland. Doch dieser Eindruck hielt nur bis zu unserem ersten Stop in Ksamil auf dem „Ksamil Caravan Campingplatz“. Dort wurden wir mit Gastfreundlichkeit von Linda und Andreas quasi überschüttet. Zur Begrüßung gab es Eistee, Wasser und Bonbons. Wir haben selten einen Platz mit so vielen tollen Ideen und so einer Warmherzigkeit erlebt. Das absolut verrückteste Highlight war jedoch die erste Etage über ihrer Wohnung, denn da befand sich die „Roof top Camping Etage“. Ein Rohbau mit Rollrasen ausgelegt, wo jeder seinen Schlafsack ausrollen oder Zelt aufschlagen konnte und direkten Meerblick hatte. Völlig crazy 😜 Aus einer Nacht wurden zwei und wir haben uns sehr wohl gefühlt und tolle Camper kennengelernt. Besondere Grüße gehen hier an Tanja und Armin von www.travelsouthbound.de, die beiden sind mit ihrem Pick-up noch fast zwei Jahre unterwegs 💪. Weiter ging es Richtung Norden immer der Küste entlang durch wilde und wunderschöne Serpentinen und Nationalparks. Später überraschenderweise fuhren wir durch nagelneue Ferienorte, die große Ähnlichkeit mit Rimini und Miami hatten und komplett von Italienern bevölkert waren. Für uns ging es aber weiter zu den einsamen Stränden von Rrogozhine. Schnell hatten wir unseren Schlafplatz gefunden und uns mit zwei Mädels in ihrem Bulli geteilt. Die beiden waren froh, dass sie nicht alleine waren. Kilometerlange neu angelegte Strände in der Einsamkeit, aber leider komplett zu gemüllt. Nach einem schnellen Frühstück am nächsten Morgen ging es gen Norden nach Montenegro. Nicht nur aufgrund der Grenzkontrollen, merkt man, dass man nicht mehr in der EU ist. In Montenegro steuerten wir einen Campingplatz unter deutscher Leitung in Ulcinj direkt am Meer an. Zum Abendessen sind wir uns Städtchen gegangen. Danach ging es früh ins Bett, um an dem folgenden Tag durch die Bucht von Kotor nach Dubrovnik zu fahren. Leider brauchten wir für die 150 km 10 Stunden. Anscheinend hatten wir die große Rückreisewelle vom

Balkan Richtung Norden getroffen. Nachdem wir im Dunkeln endlich auf unserem Platz bei Dubrovnik angekommen sind, waren wir alle fix und fertig. Jens hat sich nach den drei heftigen Fahrtagen entschieden noch einen Ruhetag einzulegen. Nachdem Jens und Bus Willis uns verlassen haben, sind wir zum Sightseeing nach Dubrovnik. Es war mal wieder sehr heiß und hat uns nicht so umgehauen wie erhofft. Gefühlt kam uns die Altstadt wie eine große Filmkulisse vor und an jeder Ecke gab es Merchandise-Shops von “Games of Thrones“. Wir haben von der weltbekannten Serie keine Ahnung🤷‍♂️. Nächster Stop war die Makarska Riviera. Dort waren wie ein paar Tage auf einem kleinen gemütlichen Campingplatz und haben die Umgebung inkl. der Städte Makarska, Baska Voda und Brela mit dem Rad erkundet. Ein wirklich beeindruckendes Stück Dalmatien mit bizarren Bergmassiven, kleinen Städtchen und tollen Buchten. Nun verschlug es uns nach Split, wo aufgrund der beginnenden Nachsaison die Preise auf den Campingplätzen endlich ziviler werden. Die Tage bestehen aus rumgegammel, kniffeln, Wäsche waschen und Auto putzen. Zwischendurch blieb noch Zeit für eine Radtour nach Split in die Altstadt, welche zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und traumhaft schön ist. Nun sitzen wir bei Regen und 25 Grad im TJ und schreiben diesen Blog und genießen die erträglicheren Temperaturen. Fazit für uns ist, dass Kroatien, Montenegro und Albanien in dieser Reihenfolge mindestens jeweils 10 Jahre auseinander sind was Infrastruktur, Sauberkeit und Organisation betrifft. Nichtsdestotrotz sind wir sicher, dass Albanien und Montenegro in den nächsten Jahren sich weiter Richtung EU entwickeln werden, auf jeden Fall war es sehr spannend diese Länder zu bereisen, gerade im Konvoi mit Jensemann😎


Viele Grüße und bis bald TJ

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